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Bücher, Bücher und Bücher

"Andorra" von Max Frisch

Lass einfach die Finger davon. Die Figuren sind verpeilt, die Handlung doof, das End nichmal Happy. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
Wer's doch lesen will, sollte wissen, dass Andorra in diesem Buch nichts mit dem realen Staat zu tun hat, die Schwarzen die Nazis sind und "Jud" Jude heißt. aht einigen Leuten schwierigkeiten bereitet, das zu schnallen...
2.8.07 23:49


Da ich bekannter maßen ein totaler Bücherwurm bin und auch voll gerne nörgle, hab ich mir gedacht, ich kombinier das mal und erzähl euch nen bisschen was über meine Lieblingsautoren, bzw. ihre "Werke" und welche Bücher man vergessen kann. Vielleicht interessiert ja irgendwen meine Meinung ... :P

Viel Spass beim Lesen
26.4.07 22:29


Jane Austen "Stolz und Vorurteil" (Pride and Predjudice)

Erschienen ist dieses Buch zum ersten mal im Jahr 1797 unter dem Titel "First Impressions", was den Nagel so ziehmlich auf dem Kopf trifft. 1813 kam dann die überarbeitete Version "Pride and Predjudice" raus, deren Titel nicht, wie der erste auf alle Charaktere des Buches, sondern vor allem auf die beiden Hauptrollen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy bezieht.

Zum Inhalt: Mr. und Mrs. Bennet haben 5 Töchter. Jane, Elizabeth, Mary, Lydi und Katherine. Der einzige Weg dieMädchen versorgt zu wissen, ist, sie möglichst gut zu verheiraten. Denn das Haus der Bennets fällt nach dem Tod des Hausherrn an dessen Vetter William Collins. Da kommt es ganz Gelegen, als der wohlhabene Mr.Bingley und sein bester Freund Mr. Darcy ein Haus in der Nachbarschaft beziehen. Bingley ist sofort von Jane angetan, weiß aber nicht woran er bei ihr ist, deswegen dauert das mit denen nen bisschen. Mr.Darcy ist von Elizabeth und deren scharfer Zunge fasziniert, steht aber gesellschaftlich weit über ihr und scheut deshalb eine Verbindung. Um diese beiden Beziehungen ranken sich noch andere Menschen und Geschehnisse. Tolle Sprache, Tolle Handlung, Tolle, farcettenreiche Charaktere, Tolles Buch.

Jane Austen (1775-1817) gilt noch heute als größte Vertreterin des englischen Gesellschaftsromans und war schon zu ihrer Zeit hoch geschätzt. Mit ihren Romanen wandte sie sich gegen die Kitschliteratur ihrer Zeit und schuf Werke voller scharfer Beobachtungen, normaler Menschen und interessanten Charakteren.


"Habe wieder, zum dritten Male mindestens, Fräulein Austens sehr fein geschriebenen Roman con "Stolz und Vorurtel" gelesen. Diese Junge Dame hatte ein Talent, die Bindungen, Gefühle und Charaktere des alltäglichen Lebens zu beschreiben, wie ich es noch nie so wundervoll angetroffen habe. Die dicken historischen Wälzer kann ich so gut schreiben wie jeder heutzutage; aber das exquisite Händchen, mit dem sie ganz gewöhnliche Dinge und Personen durch die Wahrhaftigkeit der Beschreibung und des Gefühls interessant macht, ist mir versagt. Wie schade, dass solch ein begabtes Geschöpf so früh starb"
Sir Walter Scott, Tagebuch, 14. März 1826
2.8.07 23:46


Jane Juska "Mach's noch einmal Jane" (A round-heeled Woman)

Mit 66 veröffentlicht Jane Juska im New York Review of Books eine Anzeige: "Bevor ich - nächsten März - 67 werde, möchte ich viel Sex mit einem Mann, der mir gefällt. Falls sie vorher reden wollen, Anthony Trollope ist mein Lieblingsautor." Auf diese Anzeige melden sich 63 Männer im Alter von 30 und 80.
In diesem Buch zeigt Jane, wie sie auf die Idee kam, eine Anzeige aufzugeben, was für Erfahrungen sie gesammelt hat, wie sie zu der Frau wurde, die sie heute ist, und das Sex auch im Alter eine Rolle spielt.
Ich hab's spontan gekauft und war begeistert. Es ist witzig, traurig und schildert das Leben einer Frau, die ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, sich unter weiten Pullis versteckt, ihren Job als Lehrerin in einem Gefängnis liebt und irgendwann merkt, dass es so nicht weiter gehen kann. Ihr Exmann war sowohl ihr Erster, als auch ihr Letzer. Ihre Scheidung ist schon ein paar Jahre her und Sex seit Langem kein Thema mehr. (Irgendwo im Buch steht, glaub ich, ihre Hand und sie wären gute Freunde) Dann entschließt sie sich, diese Anzeige und trifft diverse Männer. In einen verliebt sie sich, er sich nicht in sie. Ein anderer ist nur halb so alt wie sie. Juska beschreibt ihn als "alte Seele in einem jungen Körper". Und viele andere sind seltsam, charmant oder macho.
Das wirklich Besondere an diesem Buch ist, das Jane, diese ältere, etwas übergewichtige Dame in einem prüden Amerika zu ihrer Sexualität steht. Das macht das Buch umwerfend und absolut lesenswert. Aber auch, wenn sie von ihren Männereskapaden berichtet, hat sie ein Gespür dafür, wann die Schlafzimmertür zugehen sollte. So ist das Buch in keinster Weise anstößig oder versaut. Sondern einfach nur interessant, witzig, traurig und genial.

Wer interesse hat: bald soll ein Nachfolge-Roman erscheinen!
29.4.07 22:35


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